Best Western Royal Hotel Aachen – Schlafen wie die Könige?

Video Hotelbericht Best Western Royal Aachen

Das Best Western Royal ist das etwas kleinere und meist auch etwas günstigere der beiden Best Western Hotels in Aachen.

Lage:

Das Hotel liegt am Anfang der Jülicher Straße gleich hinter der Kneipen- und Vergnügungsmeile am Hansemannplatz. Es liegt somit zwischen der Aachener Innenstadt und den bekannten Veransaltungsorten wie dem Eurogress, dem Chio und dem Tivoli. Zu Fuß ist es vom Bahnhof aus ein strammer Fußmarsch. Insbesondere mit Gepäck und bei Sommerhitze. Nie zuvor ist mir der Weg so lang vorgekommen. Glücklicherweise kann man die Gegend rund um das Hotel auch gut mit verschiedenen Buslinien erreichen.

Buchung:

Gebucht habe ich das Hotel direkt über die Webseite von Best Western, da ich Mitglied bei Best Western Rewards bin und somit die günstigeren Rewards Raten und die Club Vorteile in Anspruch nehmen konnte.
Bezahlt habe ich für die reine Übernachtung 77,50€ was in der Aachener Hotellandschaft ein mittleres Preissegment darstellt.

Ankunft und Check-In:

Als ich das Hotel am früheren Nachmittag erreihte, wurde ich freundlich empfangen. Mein Rewards Status war bereits hinterlegt. Da am besagten Wochenende ein Weinfest in Aachen stattfand und die Hotels entsprechend gut bebucht waren, hatte ich das letzte Zimmer im Haus ergattert und erhielt leider kein Zimmerupgrade. Ein Late-Check-out um 14 Uhr am Sonntag war aber kein Problem.

Optik und Design:

Der Empfangsbereich, der offene Frühstücksbereich gegenüber der Rezeption, sowie Aufzug und Bodenbeläge machen einen modernen, eher futuristisch, minimalistischen Eindruck. Dagegen sticht die Treppe aus Mamor mit ihrem schmiedeeisernen Geländer optisch deutlich heraus und verrät, aus welcher Zeit das Hotel ursprünglich stammt.

Zimmer:

Bei meinem Einzelzimmer handelte es sich um ein Eckzimmer, welches zwar relativ groß, bedingt durch seinen Schnitt aber nur eingeschränkt nutzbar war. So befand sich in der einen Ecke zwar ein bequemes Lounge Sofa, welches aber relativ wenig Nutzen aufwies, da man dan schönen großen Fernseher von hier aus nicht einsehen konnte. An der anderen Seite war das bequeme Einzelbett eingepasst, welches wegen der gleich daneben befindlichen Badezimmertür nur über eine kleine Wandkonstruktion, bestehend aus Nachttischlampe und Ablagetischchen bot. Somit war immerhin ein Platz zur Ablage der Brille oder anderen, kleinen Gegenständen vorhanden. Gut gefiel mir der recht geräumige Schreibtisch der direkt unter einem Fenster platziert war.
Als Kleiderschrank fungierte eine halb offene  Konstruktion mit Türen, welche zwsichen zwei Wänden nahe der Zimmertür montiert war. Der Stauraum hier war begrenzt aber ausreichend. Für ein Hotel dieser Klasse hätte ich mir hier aber eher eine etwas konservativere Variante eines klassischen Kleiderschranks gewünscht. Witzigerweise war hier auch ein einfacher Turmventilator zu finden, obschon sich über dem Eingangsbereich ein Lüftungsgitter befand, welches ich zunächst als Klimaanlage einordnete, was aber scheinbar funktionslos war.
Dennoch war trotz Sommerhitze die Raumtemperatur vertretbar.
Kommen wir abschließend zum Badezimmer, welches größenmäßig sehr begrenzt war. Waschbecken und Toilette schienen neueren Datums zu sein. Das Design der Wandfliesen und die Dusche als Ganzes verriet jedoch abermals den Ursprung dieses Hauses. Das Badezimmer war funktionla und an sich in Ordnung. Im vergleich zur restlichen, modernen Gestaltung des Hauses wirkte die leichte Modifizierung im Bad, die nur Teile der Ausstattung umfasste in Verbindung mit dem Fliesendesign der 80er Jahre jedoch etwas halbherzig und hier hätte es schon mal eine vollständige Renovierung sein dürfen. Dies betrifft aber nur den optischen Eindruck und nicht die Funktion oder den Zustand.

Nächster Morgen und Abreise:

Geschlafen habe ich sehr gut im Best Western Royal in Aachen. Ein Frühstück habe ich angesichts des recht hohen Preises und dem Wunsch, bedingt durch meinen Late-Check-out etwas länger zu schlafen, nicht in Anspruch genommen. Wer morgens gestärkt in den Tag starten will, dem sei dies jedoch empfohlen, da sich im direkten Umfeld zum Hotel quasi keine alternativen Möglichkeiten zum Frühstücken bieten.
Kurz nach Mittag habe ich dann auch das Hotel verlassen und meine Heimreise angetreten.

Fazit – Alles eine Frage des Preises:

Das Best Western Royal bietet ein solides Grundprodukt ohne nennenswerte Stärken und Schwächen. Einzelzimmer sind teilweise schon ab ca. 69,00€ zu haben. In Verbindung mit einem Status bei Best-Western-Rewards und den daraus resultierenden Vorteilen kann sich ein Aufenthalt also lohnen. Dennoch handelt es sich letztlich um ein eher gewöhnliches Stadthotel von denen es in Aachen eine Menge gibt. Wer also an kein Hotelprogramm gebunden ist und ein bisschen auf den Preis achten will, der kann einfach auch die Augen nach einem der vielen anderen Häuser offen halten und hat sicher einen ebenso guten Aufenthalt in Aachen.

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