42 Stunden Barcelona

Zwei Tage voller Action und Emotion.

42 Stunden Barcelona – Tag 1

Ankunft und Transfer

Da unser Flug erst gegeben Abend in Barcelona eintrag, haben wir uns für die zwar etwas teurere, aber deutlich bequemere Variante entschieden, mit dem Taxi ins Hotel zu fahren. Aus den ursprünglichen veranschlagten 25 Euro sind dann knapp 40€ geworden, da in Barcelona gerade ziemlicher Verkehr herrschte. Dennoch für zwei Leute ein vertretbar Preis, insbesondere, da wir am selben Tag keine weiteren Fahrten mehr geplant hatte und wir uns somit für diesen Tag schon das Nahverkehrsticket gespart haben.

Ankunft im Hotel:

Da wir den Wunsch hatten, wieder im gothischen Viertel Barcelonas zu wohnen, durften wir an die Unterkunft keine großen Ansprüche stellen. Im gothischen Viertel gibt es überwiegend kleine Stadthotels und Pensionen und die Preise sind nicht gerade die größten Schnäppchen. Wir hatten uns daher für das Hotel Ray Don Jaime I entschieden. Eine Unterkunft, die im ersten Stock eines Mietshauses gelgen ist und nur über wenige Zimmer verfügt. Der Check-In erfolgte etwas improvisiert an einem kleinen Tisch im Flur. Die Zimmer waren recht klein, einfach ausgestattet und verfügten über ebenso kleine, jedoch recht moderne Badezimmer. Aussicht gab es keine, da die Zimmer nach innen gelegen waren und Fenster nur zu einem kleinen Lichtschacht zum Lüften vorhanden waren. An der Sauberkeit der Zimmer gab es jedoch nichts zu bemängeln und wie bereits eingangs gesagt, die Lage entschädigt für alles.

Nachdem wir uns kurz eingelebt haben und uns mit der Tatsache abgefunden hatten, dass diese einfache Unterkunft für die nächsten zwei Nächte unser Zuhause sein würde, machent wir uns auf den Weg durch die Altstadt zum El Nacaional

Abendessen im El Nacional:

Das El Nacional ist eine große Halle, die in ihren Grundzügen optisch etwas an eine Martkhalle erinnert. Sie verfügt jedoch über eine Vielzahl an Restaurants und einige Bars und ist jeden Abend ein beliebtes Ziel für etliche hungrige und vergnüngungslustige Einheimische und Touristen.
Die Wartezeiten auf einen Tisch können lang, ja sehr lang sein. Mit etwas Glück wurde uns an einem Steakhouse ein Tisch in ca. einer Stunde in Aussicht gestellt. Die Wartezeit verbrachten wir an einer der Bars bei einem kühlen Bier. Bereits nach einer guten halben Stunde erfolgte der Anruf, dass unser Tisch nun frei sei. Besonders günstig ist, dass man Getränke von der Bar mit ins Restaurant nehmen kann. So konnten wir unser frisches Bier mitnehmen und den freien Tisch sofort in Anspruch nehmen.

Eine kleine, exklusive Steakkarte ließ Vorfreude auf das Essen aufkommen, welche auch nicht enttäuscht wurde. Dry aged Beef ist in Deutschland gar nicht so häufig zu bekommen und sehr teuer. Hier war es verhältnismäßig bezahltbar und hervorragend zubereitet.

Nach dem gelungenen Abendessen machten wir uns auf den Weg zurück in Richtung unseres Hotels und ließen den Abend in einem der zahlreichen Pubs im und um das gothische Viertel ausklingen.

Infos und Adressen

Hotel Annex: Carrer de Jaume I, 8, 10, 08002 Barcelona

El Nacional: Passeig de Gràcia, 24 Bis, 08007 Barcelona https://www.elnacionalbcn.com

Unser zweiter Tag in Barcelona

Frühstück:

Gut gestärkt startet es sich am Besten in einen erlebnisreichen Tag. Da unser Hotel keine Frühstücksoption anbot, haben wir uns in eines der zahllosen Cafes begeben um dort etwas zu essen und einen leckeren Kaffee zu trinken.

Und ab aufs Dach…

Die Kathedrale im gothischen Viertel bietet nicht nur im Inneren tolle Ansichten der wunderbaren Architektur, der Bilder und Skulpturen, sondern auch herrliche Aussichten. Mit dem Aufzug geht es für kleines Geld auf das Dacht der Kirche. Hier kann man sich über eine Metallkonstruktion über weite Teile des Daches bewegen und hat einen tollen Ausblick für die umliegenden Straßen und Gassen und bis auf den Hafen und das Meer.
Ein Besuch ist unbedingt empfehlenswert, zumal die Kirche wirklich prächtig ist und äußerst weniger überlaufen auf die berühmte Sagrada Familia.

Und ab aufs Dach die Zweite…

Dieses Mal jedoch nicht auf das Dach eines Gebäudes, sondern auf das Dach der Stadt Barcelona. Der Tibidabo ist neben dem Montjuic der zweite und höhere Hausberg Barcelonas und bietet atemberaubende Ausblicke.

Mit den Vorortzügen kann man ab der Placa Catalunya den Tibidabo sehr gut erreichen. Ein Umstieg in die Standseilbahn und eine anschließende Busfahrt oder eine kleine Wanderung ist erforderlich.

Auf dem Berg befindet sich auch der Fernsehturm von dem aus es noch spektakulärere Aussichten gibt. Leider war bei unserem Besuch geschlossen. Gleich daneben, ebenfalls auf dem Tibidabo befindet sich der gleichnamige Freizeitpark. Über mehrere Ebenen erstreckt sich hier ein buntes Vergnügungsangebot für die ganze Familie. Da wir an einem Montag außerhalb der Hautpsaison vor Ort waren, war nur die oberste Ebene mit den weitgehend historischen Fahrgeschäften geöffnet. Wir ließen es uns natürlich nicht nehemen einige Runden zu drehen.

Der Aero ist eine Nachbildung des ersten Linienflugzeuges, welches zwischen Barcelona und Madrid verkehrte und bietet bereits seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts einen damals wie heute spektakulären Flug, an einer Krankonstruktion hängend über die Bergkante des Tibidabo hinaus.

Noch älter, mindestens aber ebenso spektakulär ist der seit 1921 in Betrieb befindliche Talala. Eine Krankonstruktion mit zwei kleinen Gondeln, welche zu einer gemächlichen Aussichtsfahrt in luftige Höhen einlädt. Durch die zusätzliche Höhe des Berges ist die Fahrt atemberaubend, ebenso wie Ausblicke über die gesamte Stadt Barcelona und das angrenzende Meer.

Den Rückweg ins Tal haben wir mit der parkeigenen Standseilbahn zurückgelegt, welche bereits seit weit über 100 Jahren hier verkehrt und eine beachtliche Streckenlänge aufweist. Achtung: Die Fahrt mit dieser Bahn ist weder in den Nahverkehrstickets für Barcelona, noch in den Eintrittspreisen des Parks enthalten. Ihr müsst also ein spezifisches Ticket hierfür erwerben. Wenn ihr auch ein Tagesticket für die Fahrgeschäft im Park erwerben wollt, dann macht ihr das am besten zusammen, denn dann ist die Fahrt mit der Standseilbahn etwas günstiger.

Um einige, wunderschöne Eindrücke reicher haben wir anschließend wieder die Innenstadt erreicht und uns durch die belebten Straßen unseren Weg zurück zum Hotel gebahnt.

Tapas, Tapas, Tapas,

Wenn man schon im gothischen Viertel übernachtet, dann darf ein Abend in den zahllosen Bars und Tapasrestaurants natürlcih nicht fehlen.
Wir sind gemütlichen durch die kleinen Gassen geschlendert und haben uns die ein oder andere Lokalität für ein Essen der schmackhaften Kleinigkeiten oder einfach für ein kühles Getränk ausgesucht.

Bei so vielen Erlebnissen geht ein Urlaubstag viel zu schnell zu Ende.

Infos und Adressen:

Kathedrale La Seu – Pla de la Seu – Barcelona – Altstadt.

Hier könnt Ihr die herrliche Kirche besichtigen, ebenso den anliegenden Kreuzgang und ihr könnt mit dem Aufzug auf das Dach der Kirche.

Anfahrt Tibidabo:

S1 oder S2 zur Haltestelle „Peu del Funicular“. Achtung der Bahnsteig dort ist kürzer als der Zug. Aus dem ersten und letzten Wagen kann man dort nicht aussteigen. Also am besten in der Mitte einsteigen.Infos zu den Vorortzügen der FGC findet ihr unter www.fgc.cat

Von hier aus fährt die Standseilbahn auf den Berg. Weiter geht es mit dem Bus oder zu Fuß in Richtung Tibidabo.Dabei kommen wir zuerst noch amTorre de Collserola – dem Fernsehturm vorbei. Mehr Infos unter http://www.torredecollserola.com/

Alle Infos zum Freizeitpark Tibidabo findet ihr unter www.tibidabo.cat

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